Alles hat ja zwei Seiten, so auch das Thema "Digitale Beteiligung an Willensbildung und Entscheidungsprozessen".
Von Seiten der Piraten gibt es eine Meinungsäußerung aus dem Jahre 2012, die womöglich immer noch aktuell weil grundsätzlich ist:
Wie seht ihr das?
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01. Dezember 2012 34 Warum eine “ständige Mitgliederversammlung” ein Problem und keine Lösung ist ALLGEMEINEine “ständige Mitgliederversammlung” (besser: “ständige Internet-Beschlussfassung”) geht an den oft beklagten Problemen von Bundesparteitagen (Ausschluss armer oder zeitlich verhinderter Piraten, Behandlung nur weniger Anträge, keine zeitnahe Positionierung zu Aktuellem) vorbei. Stattdessen schafft sie neue Probleme, die weit schwerer wiegen (z.B. viel weniger Partizipation, qualitativ minderwertige Beschlussflut, verfälschte Mehrheiten, Manipulationsrisiko, Verstoß gegen das Parteiengesetz), erst recht der in Bochum eingereichte Antrag (z.B. durch Klarnamenszwang, Dauerspeicherung des Abstimmungsverhaltens und demotivierende Super-Delegationen). Zum Glück gibt es ausreichende andere, tatsächlich funktionierende Lösungsmöglichkeiten für die genannten Probleme (z.B. frühzeitige Tagesordnung, Antragsänderungen vor Ort, Mitgliederentscheide oder Briefwahl, dezentrale Parteitage, Reisekostentopf). Auf diese sollten wir uns konzentrieren, damit die Piratenpartei so basisdemokratisch bleibt wie keine der etablierten Parteien.
A. Die Unzufriedenheit mit unserem letzten Bundesparteitag B. Der Vorschlag einer ständigen Internet-Beschlussfassung
C. Basisdemokratie geht anders: Alternativen
D. Ergebnis E. Weiterlesen
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Die digitale Form politischer Willenbildung kann nur den Anspruch von Unterstützung haben. Basisdemokratie bleibt analog. Der digitale Nutzen ist jedoch enorm und muss genutzt werden. An einer hybriden Form muss gearbeitet werden!